Demo gegen Wehrpflicht | 21.09.25 | Düsseldorf

Der neue Wehrdienst im Überblick

 

Ab 2026 werden alle 18-jährigen Männer verpflichtet, einen Fragebogen zum Wehrdienst auszufüllen – Frauen können das freiwillig tun. Auf Basis der Antworten lädt die Bundeswehr geeignete Personen zur Musterung ein. Kommt es zu Personalengpässen, kann auch eine verpflichtende Einberufung erfolgen. 

Das ist nicht weniger als die faktische Rückkehr der Wehrpflicht und genau dagegen richtet sich unser Protest.

 

 

 

Was spricht dagegen? 

 

1. Freiheit statt Zwang
Junge Menschen sollen selbst entscheiden, wie sie ihre Zukunft gestalten. Zwangsdienste greifen in die persönliche Freiheit ein und widersprechen dem Grundrecht auf Selbstbestimmung.

 

2. Ungleich und aus der Zeit gefallen
Der neue Wehrdienst verpflichtet Männer, während Frauen nur freiwillig teilnehmen sollen. Das schafft eine rechtliche Schieflage und verstärkt alte Rollenbilder. Wir lehnen Zwangsdienste für alle ab – unabhängig vom Geschlecht. Freiheit bedeutet, dass niemand gezwungen werden darf.

 

3. Teuer und ineffizient
Berechnungen des Ifo Instituts zeigen: Schon wenn nur ein Teil eines Jahrgangs eingezogen würde, könnten die Kosten jährlich über 17 Milliarden Euro betragen. Dieses Geld fehlt dann für Bildung, soziale Sicherheit, Klima- und Gesundheitsschutz – Bereiche, die unsere Gesellschaft wirklich stärken.

 

4. Militarisierung löst keine Krisen
Mehr Soldat*innen machen unser Land nicht automatisch sicherer. Gesellschaftliche Probleme wie Klimakrise, soziale Ungleichheit oder Pflegenotstand werden durch Militärstrukturen nicht gelöst. Was wir brauchen, sind zivile Ansätze für Konfliktlösung und Investitionen in das, was Menschen im Alltag hilft.

 

5. Nachteile für Volkswirtschaft und die persönliche Zukunft
Das ifo Institut stellt fest, dass der Wehrdienst junge Menschen zwingt, ihre Bildungs- und Berufsplanung anzupassen. In der Studie zeigen sich langfristige negative Folgen – bis hin zu geringeren Einkommen und Konsummöglichkeiten über das gesamte Leben hinweg.

 

6. Strukturell kein echter Nutzen
Viele Länder haben die Wehrpflicht abgeschafft, weil sie ineffizient und teuer war. Auch die Probleme der Bundeswehr – etwa schlechte Ausstattung oder Bürokratie – lassen sich nicht durch mehr Rekruten lösen. Stattdessen braucht es grundlegende Reformen, nicht mehr Zwang.

 

7. Gefahr gesellschaftlicher Spaltung
Das Economics Observatory weist darauf hin, dass Wehrpflicht oft Misstrauen gegenüber Politik und Institutionen verstärkt. Anstatt gesellschaftlichen Zusammenhalt zu fördern, kann Zwang sogar zu Entfremdung führen.

Manche könnten sogar ins Ausland gehen, um sich dem Dienst zu entziehen. Der neue Wehrdienst droht so, Gräben zu vertiefen statt Zusammenhalt zu schaffen.

 

 

 

Was du tun kannst

 

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